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Gründungs- und Ehrenmitglied der Literaturwerkstatt. 1920 in Annaburg in Sachsen-Anhalt geboren, verstorben im April 2004. Otto Kunze erlernte das Schriftsetzerhandwerk. Aus seinen - von den Kindern durch Zufall entdeckten - Kriegstagebüchern entstanden später viele seiner Werke. Veröffentlichungen: “Feldwebel Sonntag und ein Mann”, “Sand und Seide” (Lyrikband), “Meine Zwanziger Jahre” sowie “Wenn einer eine Reise tut”.   Gründungs- und Ehrenmitglied sowie zeitweise Leiter der Literaturwerk- statt. Geboren am 1. Dezember 1935 ihn Magdeburg, verstorben am 20. März 2005. Von Beruf Offizier, Hubschrauberführer und Bürokaufmann. Schrieb seit 1954 über Gefühle in Beziehungen sowie über politische und Naturerlebnisse. Veröffentlichungen: “Mein lyrisches Tagebuch” (Lyrikband), im Gifhorner Kreiskalender, in verschiedenen Zeitungen. Gründungs- und Ehrenmitglied der Literaturwerkstatt. Am 23. September 2013 starb Dr. Rudi Prasse im Alter von 88 Jahren. „Mein erstes Leben gehört der Kunst und Literatur“, beschrieb sich Rudi Prasse, der am 17. April 1925 in Zittau geboren wurde. Nach Kriegsende kehrte er aus der Gefangenschaft nach Groß Oesingen zurück, wo er seine spätere Frau und Wegbegleiterin Elsa kennenlernte. 1948 nahm Rudi Prasse ein Studium der Veterinärmedizin in München auf. Parallel dazu studierte er Bildende Kunst. Neben der Malerei, der Rudi Prasse Zeit seines Lebens mit Leidenschaft nachging, hielt er seine reichhaltigen Erfahrungen und Erlebnisse als Tierarzt in Tagebüchern fest. In unzähligen Lesungen quer durch den Landkreis faszinierte der gewitzte Satiriker seine Zuhörer mit Charme, Originalität und einem Feuerwerk aus Worten. Nachdem er 1990 seine Praxis übergeben hatte, widmete er sich dem Schreiben, der Malerei und Musik. Er belegte an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig ein mehrjähriges Seniorenstudium der Kunstgeschichte. Besonders hervorzuheben ist sein Mitwirken, seine Regie und Moderation bei Konzerten und musikalisch-literarischen Veranstaltungen, die unter dem Thema „Musik, Poesie und Malerei“, im Rittersaal des Gifhorner Schlosses über viele Jahre durchgeführt wurden. Ebenfalls federführend war Rudi Prasse für die im Erich-Weniger-Haus in Steinhorst durchgeführten Veranstaltungen „Jugend musiziert“, die im Januar 2013 ihr 20-jähriges Jubiläum feierte. Die Medienwerkstatt Isenhagener Land zeichnete Rudi Prasse mehrfach für die im Kabelfernsehen TV38 ausgestrahlten Literatursendungen „Lyrik & Prosa“ auf. Rudi Prasse arbeitete viele Jahre im Vorstand der A.E.-Johann-Gesellschaft. Herausgeber und Chefredakteur, Autor, Vertriebs- und Verwaltungsleiter in einer Person, seines PROFANUM, eines Blattes für die alphabetisierten Stände, wie er es im Untertitel nannte. Geboren im Mai 1937 in Wilhelms- haven, verstorben im September 2008 in Braunschweig. Wilhelm Denkert studierte Architektur und Stadtplanung in Graz und Karlsruhe, machte sein Ingenieur-Diplom und arbeitete in Architektur- Büros und Datenzentralen, viele Jahre als Freiberufler. Mit kritischem Geist und sarkastischem Humor nahm er teil an der öffentlichen Debatte. Ihn trieben die Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der Gerechtigkeit und die Sorge um benachteiligte Gruppen um. Seine Liebe und seine Arbeit widmete er in späten glücklichen Jahren der Literatur und auch den schreibenden Menschen der Literaturwerkstatt Gifhorn, denen er Freund, Anreger und Mentor wurde. Edeltraud Meyer, geb. Bandau, wohnte inder Gemeinde Müden in Flettmar. Sie wurde geboren am 17.5.1929 und verstarb am 26.6.2015. Ihre Kindheit verbrachte sie in Wense, als Tochter eines Eisenbahners in einer Bahnhofswohnung. In einer kleinen Broschüre "Meine Erlebnisse bei Bahnreisen" schrieb sie in ihrer eigenen Art von ihren kleinen und großen Abenteuern auf Fahrten mit dem Zug. Edeltraud war ein Original und gehörte seit 1994 zu den Mitgliedern der Literaturwerkstatt Gifhorn.  Bis ins hohe Alter scheute sie den Weg nicht, um an unseren monatlichen Treffen teilzunehmen. Nach einem kompliziertem  Ellenbogen-Bruch bedauerte sie, dass sie nun nicht mehr Radfahren und Tanzen (Volkstanz) könne. Ihre einfache, unkomplizierte und liebenswürdige Art werden wir vermissen. Berti Fischer, geb. Jattke, gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern der Literaturwerkstatt. Geboren wurde sie am 27.6.1921; gestorben ist sie am 26.7.2015 in Gifhorn. Berti Fischer hatte eine besondere Gabe, ihre Gedanken in Gedichten auszudrücken. Sie war eine Persönlichkeit, die den älteren Mitgliedern unserer Werkstatt noch vertraut sein wird.
Wenn ein Mensch für immer geht Ein Abschied, den es nicht gibt. Gedankensplitter und Bilder aus der Erinnerung. Bruchstückhaft Begegnungen, Worte, Gespräche. Deine Stimme, dein Lächeln. War es nicht gestern? Nein, länger schon her. Wie lang, wie kurz, wie schnell vergeht Zeit? Unaufhörlich rinnt sie wie Sand durch die Finger. (von Cornelia Cieslar)
Otto Kunze Joachim Rinke Dr. Rudi Prasse Wilhelm Denkert Edeltraud Meyer Berti Fischer
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