Folgender Artikel wurde Mitte November 2016 von Joachim Voß erstellt und erschien am 25. November im Landkreis-Magazin von hallo Gifhorn. Mit besinnlichen Geschichten in Stimmung gebracht Die Literaturwerkstatt Gifhorn lädt zu Lesungen ein Er gehört seit Mitte des 19. Jahrhunderts zum christlichen Brauchtum in der Weihnachtszeit: der Adventskalender. Zunächst noch vereinzelt mit ein wenig handwerklichem Geschick hergestellt, kamen um die Jahrhundertwende die ersten gedruckten Kalender in den Handel, die ersten mit Schokoladenfüllung eroberten Ende der 50er Jahre den Markt, und mit Nutzung der neuen Medien wurde das virtuelle Abzählen der Tage mit dem Erzählen von Geschichten immer beliebter. „Genau das richtige Medium für uns“, befanden die Mitglieder der Literaturwerkstatt Gifhorn und stellten 2015 erstmalig einen Online-Adventskalender ins Netz. Die Aktion fand großen Zuspruch und wird in diesem Jahr wiederholt. „Wie beim ersten Mal gibt es auch diesmal etwas zu gewinnen, und zwar an den verbleibenden drei Adventssonntagen im Dezember. „Wer am 4., 11. und 18. Dezember aufmerksam den jeweiligen Text liest und bis spätestens 24 Uhr die richtige Antwort auf die dort gestellte Frage per E-Mail an die Literaturwerkstatt schickt, hat die Chance auf einen Buchpreis“, erklärt Thorsten Behrens von der Literaturwerkstatt die Teilnahmebedingungen. Literatur live mit den Couch-Poetos Und damit nicht genug. Viele der rund 25 Literaturwerkstatt-Autoren, die zum Teil schon seit Jahren eigene Texte zu Themen wie Liebe und Natur, Krimis, Satirisches, Autobiografisches und vieles mehr veröffentlicht haben, können aus ihrem Œuvre auch Lyrik oder Prosa mit weihnachtlichem Inhalt schöpfen. Diese besinnlichen Texte aus eigener Feder tragen sie gern einzeln oder als Gruppe einem begeisterten Publikum vor. Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich bei einer Benefiz-Weihnachtsaktion am 11. Dezember 2016 im Saal der Kreismusikschule in der Gifhorner Freiherr-vomStein-Straße. Nach dem Motto „Lied and read“ wechseln sich ab 18 Uhr der Chor der Friedenskirche Groß Oesingen und Autoren der Literaturwerkstatt mit ihren Vorträgen ab. Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei,  die Veranstalter bitten jedoch um Spenden, die einem sozialen Zweck zugeführt werden. Wer es ein wenig beschaulicher mag, kann die Autoren auch einzeln als Vorleser ihrer eigenen Weihnachtsgeschichten zu einer privaten Veranstaltung buchen. Diese Möglichkeit besteht natürlich auch jenseits der Adventszeit – zum Beispiel als originelle Bereicherung für Familien-, Betriebs- und Jubiläumsfeiern. Besonders beliebt – und deshalb auch schnell ausgebucht – sind die literarischen Floßfahrten, zu denen die Literaturwerkstatt zur Sommerzeit einlädt. Jubiläumsvorbereitungen auf Hochtouren Schlag auf Schlag folgen dann 2017 die Aktionen zum 25-jährigen Bestehen der Literaturwerkstatt Gifhorn, die zusätzlich zum regulären Programm stattfinden werden. Auftakt bildet am 13. Januar die schon traditionelle Veranstaltung „Jugend & Musik“ in Steinhorst, bei der Jugendliche für Senioren musizieren, untermalt von kurzweiligen Texten der Literaturwerkstatt. Weiter geht es schon am 17. Januar mit der Eröffnung der Ausstellung „Schatten des Lichts“, ein Gemeinschaftsprojekt der Literaturwerkstatt mit dem Maler Adel Swelim. Wie so oft in den zurückliegenden 25 Jahren, werden die Autorinnen und Autoren auch im Jubiläumsjahr sehr eindrucksvoll demonstrieren, wie sich Literatur, Malerei und Musik aus der heimischen Region zu einem harmonischen Ganzen verknüpfen lassen.
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Folgender Artikel wurde Mitte Juni 2016 von der Literaturwerkstatt erstellt. Text und Foto: Balthasar. Literaturwerkstatt meets Scotland Kunst verbindet: Mitglieder der Literaturwerkstatt trafen auf zwei schottische Künstler. Zwar war die Verständigung strecken- weise nicht ganz einfach, die Eindrücke waren dafür umso stärker. Begonnen hatte alles mit einem Anruf von Gerd Schlüter, Gruppensprecher von Art38, der anfragte, ob die Gifhorner Interesse an einem Treffen mit zwei Mitgliedern der Delegation aus Dumfries, der britischen Partnerstadt Gifhorn, hätten. Natürlich hatten sie Interesse. Und so trafen Karola Sauerländer, Christoph-Peter Ehrlich und Balthasar im Gifhorner Kavalierhaus auf Hugh und Hugh - auf den Poeten Hugh McMillan und den Buchkünstler Hugh Bryden. Hugh Bryden zeigte den Gifhornern, wie Bücher auch aussehen können: kleine Kunstwerke, aufwändig in Handarbeit gestaltet, ebenso wertvoll wie die Texte, die sie beinhalten. Er arbeitet ausschließlich schwarz-weiß, wegen der niedrigeren Kopierkosten, wie er augenzwinkenrd sagt, wohl mehr aber wegen der Optik. Da gibt es ein Exemplar, das wie ein Stenhaufen gestaltet ist - und Texte über Steinhaufen beinhaltet. Ein anderes zeigt eine Brücke - wenn es auseinandergefaltet ist in ganzer Länge. Die Symbiose von Text und Textträger war äußerst inspirierend. Hugh McMillan unterhielt das kleine Publikum mit einigen kurzen Texten, die er in Englisch und dann in Schottisch vorlas. Ein echter Hörgenuss, auch wenn die Gifhorner vielleicht nicht alles verstanden. Außerdem brachten Hugh und Hugh den Gifhornern ihren Nationaldichter Rober Burns näher - der ritzte mit einem Diamanten seine Gedichte in die Fenster der Pubs seiner Heimatstadt. In Erinnerung daran hatten die beiden Schotten Gedichte auf Folien geschrieben und in die Fenster im Kavalierhaus geklebt. Wie geht es weiter? Vereinbart wurde, in Kontakt zu bleiben, sich regelmäßig per Mail auszutauschen. Und vielleicht sieht man sich ja wieder. Delegationen beider Städte besuchen sich ja regelmäßig. Folgender Artikel wurde Ende Oktober 2016 von der Literaturwerkstatt erstellt. Text und Fotos: Maren Kiesbye. Der Beitrag wurde in der Aller-Zeitung veröffentlicht. Literaturwerkstatt zeigt Flagge: Autoren stellen sich dem Thema Flucht “Autoren werden oft so gesehen, dass sie in einem abgeschotteten Elfenbeinturm leben und den Blick nach rechts und links vermeinden. Wir aber wollen mit dieser Lesung zeigen, dass uns aktuelle Themen wichtig sind und dass wir mit unseren Texten zumindest present sein wollen", erklärte Thorsten Behrens, stellver- tretender Leiter der Literaturwerkstatt Gifhorn, bei der jüngsten Lesung zum Thema Flüchtlinge. Vier Mitglieder präsentierten ihre Geschichten und Gedichte rund um das Thema am Dienstag Abend in der Kreisvolkshochschule im Rahmen des Jahresthemas "Von Fremdheit zu Vielfalt - Bildung baut Brücken". Carola Bethge, ebenfalls Mitglied der Literaturwerk-statt, schaffte mit ihrer Querflöte und speziell ausgesuchten internationalen Melodien einen passenden musikalischen Rahmen der Lesung. Leiterin Cornelia Cieslar las unter anderem einen Text, den sie für einen Dokumentarfilm über Flüchtlinge im Isenhagener Land geschrieben hat, der von der Medienwerk- statt Hankensbüttel produziert wurde. Erstmals hautnah mit geflüchteten Menschen konfrontiert, berichtete sie auch über ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke. Thorsten Behrens präsentierte dem Publikum eine bedrückende Geschichte über einen sterbenden Kindersoldaten in Afrika. Christoph Peter Ehrlich las "Auf der Flucht", eine philosophische, teils humoristische Abhandlung über das negativ angehauchte Wort Flüchtling an sich. Und Ingrid Nieswand ließ ihr Publikum an ihren Erinnerungen an ihre Kindheit teilhaben, wo sie mit etwa acht Jahren erstmals mit Heimatlosen in einem Augsburger Nachkriegs-Flüchtlingslager konfrontiert wurde. Außerdem wurden Geschichten von weiteren Mitgliedern der Literaturwerkstatt vorgelesen: von Karsten Keding, Karin Habbe, Maren Kiesbye und Tobias Tantius. Zum Abschluss der Lesung ergriff Silke Schnau, Leiterin der Gifhorner Amnesty International-Gruppe das Wort, informierte über die aktuelle Situation aus ihrer Sicht und stellte sich anschließend gemeinsam mit den Autoren den Fragen des interessierten Publikums. Folgender Artikel wurde Mitte November 2016 von der Literaturwerkstatt erstellt. Text und Fotos: Maren Kiesbye. Der Beitrag wurde in der Aller-Zeitung veröffentlicht. In den Gifhorner Schlosskasematten: Drei Damen der Literaturwerkstatt sorgen für kriminelle Augenblicke In anheimelnder Gewölbe-Atmosphäre Kriminalge- schichten lauschen: Drei Damen der Literaturwerkstatt Gifhorn hatten zu einer Lesung in die Kasematten im Schloss geladen, und es blieb kein Platz frei. Cornelia Cieslar, Beate Winter und Gabriele Herzog lasen jeweils drei selbstverfasste Krimi-Kurzge- schichten. Teils schwarz-humorig, teils gruselig, bilderreich und meist mit über- raschendem Ende taten sich den Zuhörern menschliche Abgründe auf: Es ging um Serienmörder, betrogene Ehefrauen und Ehemänner, Mord aus Rache und Angstzustände. Begleitet wurden die Leserinnen von einem musikalischen Trio von der Musikschule Fallersleben: Sascha Borchers spielte Gitarre und Geige, Jasmin Werner die Oboe und Lena Zwittian Flöte, Gitarre oder sie sang. Wunderbar passte sich die Musik, vor und nach der Lesung sowie zwischen den Kurzgeschichten, dem Gewölbe-Ambiente an: es gab klassische, ethnische und mystisch angehauchte Melodien. "Die Lesung ist super", fand Besucherin Antje Bast. "Die Musik ist ganz toll, und die Geschichten sind sehr spannend und kurzweilig. Ich bin beeindruckt, dass alle selbstverfasst sind." Auch die Autorinnen waren sehr zufrieden mit ihrer Lesung: "Die Atmosphäre in den Kasematten ist einfach toll, und so passend für diese dunkle Jahreszeit und unsere Kriminalgeschichten", so Gabriele Herzog. Beate Winter war begeistert von der Akustik des Gewölbe- raumes: "Es macht wirklich Spass, hier zu lesen, irgendwie ist es von vorne herein gruselig." Und Cornelia Cieslar freute sich besonders über das zahl- reiche Publikum und das perfekte Zusammenspiel zwischen Texten und Musik: "Es war toll. Heute Abend hat alles gepasst."
Literaturwerkstatt meets Scotland: Gerd Schlüter (v.r.), Ingrid Schlüter, Hugh Bryden, Karola Sauerländer, Hugh McMillan und Christoph-Peter Ehrlich.
Las zum Thema Flucht: Ingrid Nieswand.
Las zum Thema Flucht: Christoph Peter Ehrlich.
Las zum Thema Flucht: Cornelia Cieslar.
Las zum Thema Flucht: Thorsten Behrens.
Musizierte zum Thema Flucht: Carola Bethge.
Atmosphärisch: Sascha Borchers, Jasmin Werner und Lena Zwittian musizierten.
Las eigene Kriminalgeschichten: Gabriele Herzog.
Las eigene Kriminalgeschichten: Cornelia Cieslar.
Las eigene Kriminalgeschichten: Beate Winter.
Das Startbild des Online- Adventskalenders 2016.
Folgender Artikel wurde Mitte Dezember 2016 von der Literaturwerkstatt erstellt. Text und Fotos: Balthasar. Literaturwerkstatt sorgt mit Benefizaktion kurz vor Weihnachten für besinnliche Momente in der Kreisvolkshochschule Gifhorn. Mit einer Benefizaktion stimmte die Literaturwerkstatt am Sonntag ihre Zuhörer auf die Weihnachtszeit ein. Unterstützt wurden die Literaten dabei vom Chor der Groß Oesinger Friedenskirche. Der Erlös aus der Veranstaltung kommt einer Gifhorner Familie zugute, die kürzlich ein Familienmitglied verloren hat. Der Kirchenchor unter der Leitung von Klaus-Peter Haas sang Lieder unter anderem von Joseph Haydn, Johann Sebastian Bach und Matthias Drude. Zu hören waren zum Beispiel „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“, „Es kommt ein Schiff“ sowie „Tollite Hostias“. Begleitet wurde der Chor dabei stellenweise von Ludmilla Neufeld am Flügel. Ludmilla Neufeld übernahm auch die Begleitung von Ruth Büchmann, die ebenfalls zur Literaturwerkstatt gehört, an diesem Abend aber als Gesangssolistin statt mit Geschichten mit den Arien „Panis angelicus“ von César Franck und „Er weidet seine Herde“ von Georg Friedrich Händel glänzte. Weihnachtsgeschichten gab es aber auch zu hören. So las Cornelia Cieslar etwa eigene Texte über kleine Weihnachtskatastrophen wie misslungene Putenbraten und umgekippte Christbäume. Thorsten Behrens nahm die Zuhörer mit auf die Suche nach einem verlorenen Ehering und ließ einen Nussknacker tanzen. In der Pause waren die Zuhörer zu Keksen, Stollen, Tee und Punsch eingeladen. „In dieser Form ist das für uns eine Premiere“, erklärte Behrens. Veranstaltungen gibt es von der Autorengruppe zwar viele, als Benefizaktion und gemeinsam mit einem großen Chor bisher aber nicht. Allerdings hätten sich die Organisatoren über mehr Zuhörer für diesen Mix aus Konzert und Lesung gefreut.
Stimmgewaltiger Gesang: Der Chor der Friedenskirche Groß Oesingen unterstützte die Aktion mit zahlreichen Liedern.
Las eigene Weihnachts- geschichten: Cornelia Cieslar.
Sang Arien: Ruth Büchmann wurde von Ludmilla Neufeld am Flügel begleitet.
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