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Folgender Artikel erschien am 12.3.2013 und wurde uns von der Aller-Zeitung zur Verfügung gestellt. Text: Jessica Müller. Literaturwerkstatt liest im Gifhorner Kavaliershaus  (jm) Von himmelhoch jauchzend bis nachdenklich und nostalgisch: Eine Lesung mit dem Titel „ Unter deinem Himmel“ fand am Sonntagnachmittag im Kavaliershaus statt. Akteure waren die Gifhorner Künstlerinnen Brit Müller und Edith Maria Mülling. Während Mülling gefühlvolle Lyrik und Prosa aus der Feder regionaler Autorinnen und Autoren vortrug, untermalte Müller das Vorgelesene mit bewegenden Zither-Klängen. „Anna, Anna“, schallte es laut durch die Räume des Gifhorner Kavaliershaus. Gesucht wurde jedoch niemand - Anna heißt nämlich eine Figur aus Cornelia Cieslars „Erinnerungsmuster“. In der Geschichte geht es um liebevolle Erinnerungen an die Großmutter, um Liebe, Geborgenheit und ein wenig Nostalgie. Zwei die dafür gesorgten haben, dass diese Emotionen auch richtig vermittelt werden, sind die Opernsängerin und Schauspielerin Edith Maria Mülling, sowie die Konzertsängerin Brit Müller. Die beiden Damen lasen, sangen, spielten und lebten in ihrem musikalischen Vortrag große Gefühlen in lyrischer, sowie epischer Form. Neben „Erinnerungsmuster“ von Cornelia Cieslar wurde zum Beispiel auch „Verkaufte Jugend“, ein Gedicht von Kriemhild Lippert verlesen. Das nachdenklich stimmende Stück Lyrik gibt Einblicke in die selbstkritisch- traurige Gedankenwelt einer Prostituierten, die ihrer Situation entfliehen will. Nach diesen betrüblichen Versen ließ Brit Müller auf der Zither ein gleichsam melancholisches Stück namens „Der Traum“ erklingen. Doch lange hielt die Melancholie nicht an, sondern wurde rasch von allgemeiner Schadenfreude verdrängt: „Jetzt gibt’s eine Weihnachtsgeschichte, die man aber nicht unbedingt zu Weihnachten lesen muss“, kündigte Mülling den nächsten Beitrag an. Es folgte „Frau Schrickel“, eine etwas makabre Kurzgeschichte von Hans-Jürgen Gundlach. Hinter „Frau Schrickel“ verbirgt sich aber nicht etwa ein menschliches Wesen, sondern eine Henne, die zwar vor der Weihnachtstafel gerettet wird, jedoch kurz darauf den Rädern eines Autos zum Opfer fällt. Mit viel Witz und Heiterkeit schaffte es Mülling so, ihr Publikum über die offensichtliche Ironie des Schicksals zum Lachen zu bringen. Edith Maria Mülling und Brit Müller waren schon öfter Gast des Kulturvereins im Kavalierhaus und haben sich bei den Gifhorner Kulturfreunden bereits einen Namen machen können. Folgender Artikel wurde Ende Mai 2013 von der Literaturwerkstatt erstellt. Text und Fotos: Balthasar. Bella Italia - Literaturwerkstatt lädt zum italienischen Abend mit Musik, Texten, Fotos  Das war eine gelungene Einstimmung in den Sommer nach dem langen kalten Winter Anfang 2013. Mit Musik, Fotos und Texten zum Thema Italien entführten die Mitglieder der Literaturwerkstatt das Publikum in der Café-Bar Quasimodo in Hankensbüttel für zwei Stunden in den Süden. Venedig mit seinen Gondeln und seinem Karneval, Autofahrten durch das nächtliche Italien, Operndiven, die Mafia und ein Besuch in der Pizzaria - Themen bietet der “Stiefel” am südlichen Ende Europas mehr als genug. Zu hören gab es Texte von Renate Grewe, Ingrid Nieswand, Cornelia Cieslar, Maren Kiesbye, Gabi Herzog, Hans-Jürgen Gundlach, Erik Strietzel und Balthasar. Zu hören gab es aber auch italienische Musik, gekonnt auf der Gitarre gespielt von Michael Mario Busse aus Hannover. Und auch für die Augen gab es ein “italienisches” Fest. Während der Veranstaltung zeigten die Autoren auf einer Leinwand Fotos aus Italien, vor allem über Venedig, die sie bei ihren Besuchen im Land selbst gemacht hatten. Folgender Artikel wurde im August 2013 von der Literaturwerkstatt erstellt. Text und Fotos: Balthasar. Literarisches Picknick geht in die zweite Runde  Der Auftakt im Vorjahr war ein Erfolg, und so hatte die Literaturwerkstatt auch im August 2013 wieder zum literaischen Picknick am Gifhorner Schlosssee eingeladen. Allerdings war die Resonanz diese Mal weniger gut als im Vorjahr. Das Wetter war herrlich, und im Schatten eines großen Baumes auf der Schlosswiese hatten es sich die Mitglieder der Literaturwerkstatt und die Zuhörer bequem gemacht. Für kleine Zuhörer hatte die Gruppe ein kleines Spielhaus aufgebaut, in dem eine große Kiste mit Büchern für Kinder zwischen 2 und 12 Jahren stand. Grietje Credé, Ruth Büchmann, Hans- Jürgen Gundlach und Balthasar hatten eigene Lyriktexte mitgebracht und lasen in lockerer Folge über Liebe, kleine Alltagssituationen, Venedig und Mücken. Auch Tobias Tantius, der erst seit einigen Monaten zur Literaturwerkstatt gehört, nutzte die Gelegenheit, einige seiner Gedichte vorzustellen. Und auch einen Überraschungsgast gab es. Walter Lüders war mit seiner Frau aus Lüneburg angereist - per Fahrrad und ebenfalls mit einigen eigenen Texten in der Tasche. Folgender Artikel wurde im November 2013 von der Literaturwerkstatt erstellt. Text und Fotos: Balthasar. Stippvisite im Polizeilabor und in der Pathologie  Mord, Totschlag und schwere Jungs stehen derzeit im Mittelpunkt der Arbeit der Gifhorner Literaturwerkstatt. Seit einiger Zeit befassen sich die rund 20 Autoren mit Kurzkrimis, Hintergrundinfos holten sich jetzt 13 von ihnen bei einem Besuch bei der Polizei und in der Pathologie des Klinikums. Kriminaltäter treten den Weg ins Kriminaltechnische Labor nur ungern an, die 13 Schreibtischtäter dagegen kamen freiwillig in die Gifhorner Polizeiinspektion. Empfangen wurden sie dort von Petra Wende und Steffen Kley, die sich viel Zeit nahmen. Erkennungsdienst mit Straftäterfoto und Fingerabdruck, Fotostudio für maßstabsgerechte Aufnahmen und die Bearbeitung beispielsweise von Schuhabdrücken, die am Tatort gefunden wurden, oder das Labor, in dem Spuren gesichert und untersucht werden – die Autoren bekamen einen eindrucksvollen Einblick in die tägliche Arbeit der Polizei. Neben den Hintergrundinfos erhielten die Teilnehmer des Rundgangs auch Antworten auf ihre Fragen zu den Texten, an denen sie gerade arbeiten oder für die sie Ideen haben. Zumindest auf die meisten Fragen gab es Antworten. Denn alle Infos wollten die Polizeibeamten dann doch nicht preis geben, auch wenn die Autoren das perfekte Verbrechen lediglich auf dem Papier ausführen wollen. Die Zurückhaltung bei ein oder zwei Antworten stieß daher auch auf Verständnis. Denn den Literaten geht es um wirklichkeitsgetreue Texte, nicht um Mordanleitungen. Nach dem Besuch bei der Polizei folgte noch ein Abstecher ins Gifhorner Klinikum. Dort wartete Mario Deing von der Technischen Abteilung auf die Gruppe und führte sie durch die Pathologie – die Räume, in denen Mordopfer obduziert werden, was in Gifhorn zum Glück nicht zum Tagesgeschäft gehört.
Im Kavaliershaus: Edith Maria Mülling (l.) und Brit Müller lasen.
Spannend: Die Literaturwerk- statt im Kriminaltechnischen Labor der Gifhorner Polizei.
Italienische Texte mit Balthasar.
Italienische Musik mit Michael Mario Busse.
Italienische Texte mit Hans-Jürgen Gundlach.
Italienische Texte mit Gabi Herzog.
Grietje Credé (r.) stellte Texte über Alltagssituationen vor.
Hans-Jürgen Gundlach (l.) las beim 2. literarischen Picknick.
Ruth Büchmann (l.) hatte einige Gedichte mitgebracht.
Gänsehaut: Die Literaturwerk- statt in der Pathologie im Gifhorner Klinikum.
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