Folgender Artikel erschien am 8.5.2004 und wurde uns von der Aller-Zeitung zur Verfügung gestellt. Literaturtreff: Ein bunter Strauß Liebeslyrik - Im Meinerser Antiquitäten-Café lesen Autoren und Zuschauer ihre Texte  Meinersen. Es ist wieder soweit: Im Meinerser Antiquitäten-Café ist erneut ein Literatur- treff angesagt. Am Freitag, 14. Mai, wird dort ab 20 Uhr ein bunter Strauß Liebeslyrik serviert. Neue, alte, klassische und moderne Gedichte und Geschichten stehen dabei im Programm.  Während dieses Abends rezitieren die Autoren der Literaturwerkstatt der Gifhorner Kreisvolkshochschule (KVHS) eigene und fremde Texte. Uwe Bothe, Susanne Jamil und Arthur Müller umrahmen den Abend zudem musikalisch mit Gitarrenmusik und mit Liedern. Die Zuschauer sind während dieser Veranstaltung eingeladen, nicht nur den Autoren der Literaturwerkstatt zu lauschen, sondern sich ebenfalls aktiv am Programm zu beteiligen.  Nachdem die Autoren jeweils zwei bis drei eigene und vielleicht auch ein fremdes Stück vorgetragen haben, erhalten Interessierte aus dem Publikum Gelegenheit, an diesem Abend ihr Lieblingsgedicht vorzutragen. Hans-Jürgen Gundlach führt durch den Abend. Der Eintritt ist frei. Folgender Artikel erschien am 22.5.2004 und wurde uns von der Aller-Zeitung zur Verfügung gestellt. Text und Foto: Balthasar. Literaturwerkstatt: Autoren lesen Liebeslyrik - Vorerst letzte Veran- staltung im Meinerser Antiquitätencafé - Pächterwechsel steht bevor  Meinersen (ba). Einen Strauß eigener und klassischer Liebeslyrik überreichten die Autoren der Gifhorner Literaturwerkstatt jetzt den Gästen des Meinerser Antiquitätencafés. Es war zugleich die vorerst letzte der monatlichen Lesungen im Antiquitätencafè. Aus persönlichen Gründen schließt Pächter Günter Klasar am 30. Juni nach fast drei Jahren die Einrichtung, ein Nachfolger steht laut Klasar noch nicht fest. Klasar und sein Team dankten den Gästen und den Autoren für die gemeinsame Zeit. Die Autoren hoffen, mit einem künftigen Nachfolger die etablierte Veranstaltungsreihe fortsetzen zu können.  Grietje Credé, Ruth Büchmann, Joachim Rinke, Helga Dziadzka, Balthasar, Ingrid Nieswand, Kriemhild Lippert und Organisator Hans-Jürgen Gundlach lasen je zwei eigene sowie ein klassisches Liebesgedicht im gut besuchten Haus. Beachtlich dabei die Bandbreite der Stilrichtungen, der Bearbeitungen und Vortragsweisen. Theodor Storm, Heinrich Heine, Minnesänger des Mittelalters - die Gifhorner Autoren reihten sich mit ihren Werken problemlos in die Reihe bekannter Namen ein, von denen klassische Werke das Programm bereicherten. Dziadzka begeisterte das Publikum, in dem sie ihre Texte auswendig vortrug, die Lyrik Balthasars traf in so kurzen Worten auf den Punkt, dass er eine Zugabe bringen musste, Gundlach fesselte die Zuhörer mit seiner leidenschaftlichen Vortragsweise. Arthur Müller und Susanne Jamil begleiteten die Veranstaltung auf der Gitarre, ebenfalls mit eigenen und „ausgeliehenen" Liebesliedern, wobei die bekannteren die Gäste auch schon mal zum Mitsingen anregten. Folgender Artikel erschien am 7.8.2004 und wurde uns von der Aller-Zeitung zur Verfügung gestellt. Text: Balthasar. Gedichte ausgehängt - Offene Galerie  (ba) Die Autoren der Gifhorner Literaturwerkstatt haben neue Plakatgedichte ausgehängt. Die im Rahmen der von Lutz-Dieter Saling initiierten Offenen Galerie in der Gifhorner Fußgängerzone ausgehängten Werke befassen sich diesmal mit dem Thema Begegnungen und können im ehemaligen Telekomladen in der Herzog-Franz-Straße gelesen werden.  Neben der Leiterin der Literaturwerkstatt Gretje Credé finden sich Texte von Ingrid Nieswand, Kriemhild Lippert, Helga Dziadzka und Ruth Büchmann. Außerdem ist Hans- Jürgen Gundlach vertreten mit Auszügen aus seinem kürzlich erschienenen zweiten Buch „Fliegen - mit den Beinen auf dem Boden". Balthasar stellt Arbeiten aus zwei älteren Büchern vor. Mit mehreren Texten ist diesmal Margitta Warnecke dabei. Ihre ausgewählten Arbeiten finden sich alle in dem Buch „Experiencing God - Gott erleben" wieder, das ab dem 15. August erhältlich sein wird. Die Offene Galerie in der Gifhorner Fußgängerzone ist von Lutz-Dieter Saling ins Leben gerufen worden, um zur Verschönerung der Innenstadt beizutragen. Folgender Artikel erschien am 25.8.2004 und wurde uns von der Aller-Zeitung zur Verfügung gestellt. Text und Foto: Viola Könnecke. Literatur-Treff im Antiquitätencafé neu belebt - Drei Autoren lesen in Meinersen aus eigenen Werken - Musikalische Begleitung auf der Gitarre Meinersen. Der Literaturtreff ist wieder belebt. Dem alten Konzept folgend, fand am Mittwoch nach kurzer Pause wieder ein literarischer Abend im Antiquitätencafé in Meinersen statt. Das Thema lautete „Leben leben, Leben sehen: Leben im Vorübergehen“. Drei Autoren gestalteten den gemeinsamen Abend im vollbesetzten Café mit Lesungen aus eigenen Werken. Für den musikalischen Rahmen sorgte Arthur Müller mit Gesang zur Gitarre. Zunächst las Margitta Warnecke Texte aus ihrem jüngst erschienenen zweisprachigen Buch „Experience God, Gott erleben“. Sie hatte Texte entsprechend dem Thema des Abends ausgesuch. Margitta Warnecke verarbeitet vielfach eigene und fremde Erfahrungen, deren Schilderungen mit klarem Bekenntnischarakter erleichternd wirken, da sich der Zuhörer damit identifizieren kann. „Links und rechts vom Wege“ lautet der Titel des zweiten Buches von Jürgen Horn. In der Erzählung „Wer gibt nach?“ schilderte er das innere Kräftemessen im Blickkontakt mit einem Leguan. Das treibt den Protagonisten in die Erinnerung an die verstorbene Ehefrau. Hans-Jürgen Gundlach wartete mit Fabeln und Parabeln auf, mit Natur- und Liebeslyrik, die zum Teil aus seinem jüngst veröffentlichten Gedichtband stammt. Mit „der vierte König“ las er einen von vielen unveröffentlichten Texten, die Geschichte des Königs, der dem Jesuskind auch ein Geschenk bringen wollte, dem aber immer wieder was dazwischen kam. Sowohl die literarischen wie auch die musikalischen Beiträge bekamen viel Beifall beim Publikum. Der nächste Literaturtreff wird in rund sechs Wochen stattfinden, versprach Gundlach. Folgender Artikel erschien am 11.9.2004 und wurde uns von der Aller-Zeitung zur Verfügung gestellt. Text: Balthasar. Literatur-Buffet geplant - Autoren arbeiten an neuen Veranstaltungen  (ba) Nach den erfolgreichen Lesungen in Meinersen arbeiten die Autoren der Literaturwerkstatt Gifhorn daran, ihr Veranstaltungsangebot auszuweiten. Dies wird mit dem Literatur-Buffet geschehen, das künftig in regelmäßigen Abständen im Café im Speicherhof aufgetischt werden soll.  Die erste Veranstaltung findet am Freitag, 17. September, statt. Den kulturellen Teil werden Hans-Jürgen Gundlach (Meinersen), Margitta Warnecke (Groß Oesingen) und Jürgen Horn (Gifhorn) bestreiten, die aus eigenen Werken lesen. Arthur Müller wird die Veranstaltung an der Gitarre begleiten. Außerdem gibt es ein Vier-Gänge-Menü mit Vorspeise, Blattsalat, mediterranem Hähnchenragout mit Risi-Bisi und Dessert.  Karten für das Literatur-Buffet gibt es ab sofort im Café im Speicherhof für elf Euro (für Essen und Kultur, Getränke werden extra berechnet). Einlass ist ab 18.30 Uhr, Beginn ist um 19 Uhr. Folgender Artikel erschien am 4.10.2004 und wurde uns von der Aller-Zeitung zur Verfügung gestellt. Text: Balthasar. Buffet und Literatur - Cafe im Speicherhof  Das erste Literaturbuffet der Gifhorner Literaturwerkstatt im Gifhorner Speicherhofcafé war fast ausverkauft. Am Freitag, 15. Oktober, 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr), lesen wieder drei Autoren der Literaturwerkstatt, auch diese Veranstaltung wird musikalisch untermalt.  Aus eigenen Werken lesen die Autoren der Literaturwerkstatt der Kreisvolks- hochschule Gifhorn: Grietje Credé, Sassenburg; Dr. Rudi Prasse, Groß Oesingen und Inka Polus, Gifhorn. Zum literarischen Buffet gehört ein Drei-Gänge-Menu, bestehend aus Kartoffelrahmsüppchen mit Stockschwämmchen und frischem Lauch, Cog an Vin (französisches Weinhähnchen) mit Reistimbal und Waldorfsalat und Moccacreme. Getränke werden extra berechnet.  Karten sind nur im Vorverkauf ab sofort im Café im Speicherhof für elf Euro erhältlich. Folgender Artikel erschien am 18.10.2004 und wurde uns von der Aller-Zeitung zur Verfügung gestellt. Text: Stefanie Dorer. Scheinbar Banales in Versform verpackt - Literatur-Buffet mit herbstlichen Gedanken  (sdo) Zum Literatur-Buffet mit abendlichem Menu und literarischer Kost hatte die Literaturwerkstatt am Freitagabend in das Speicherhof-Café eingeladen. Grietje Credé, Dr. Rudolf Prasse und Joachim Rinke stellten eigene Gedanken und Gedichte über den Herbst und andere Begebenheiten vor. An diesem Abend stand vor allem die heitere Seite des Lebens auf dem Programm, denn der Herbst ist nicht, wie Prasse erklärte, nur von Melancholie und Wehmut geprägt. Gerade die großen Dichter, welche die Schattenseiten des Lebens kennen, haben die Bedeutung des Humors erkannt. Der Humor passe sich jeder Jahreszeit an, denn der Humorvolle nehme die Welt an, wie sie ist, und zeige einen stets  optimistischen Blick, so Prasse.  Humorvolle Betrachtungen in Versform von scheinbar banalen Gegebenheiten gab es dann auch für ein interessiertes Publikum zu hören. Da war zum Beispiel die Döner- Bude, die, aufgetaucht und wieder verschwunden, ein ganzes Dorf verändert hat, oder das persönliche Drama eines Pickels in einem jugendlich reinen Gesicht. Es seien meist eigene Erlebnisse, direkt aus dem Leben gegriffen, welche die Autoren hier verarbeitet haben, bestätigt Grietje Credé. Durch die Versform erhalten Banalitäten eine Eindringlichkeit, die im Alltag schnell übersehen wird, seien es die Geständnisse des „Sperrmüllgeier- herzchens" oder der Sektkorken, der eine unvorhergesehene Richtung nimmt.  Für die Literatur ist es wichtig, dem Leser oder Zuhörer eine kurze Flucht aus dem oft eintönigen Alltag zu bieten und um mit Joachim Ringelnatz Worten aufzuzeigen: "Überall ist Wunderland, überall ist Leben!" Musikalisch wurde die Lesung von Svetlana Fichtner am Klavier begleitet, und auch sie verlieh der herbstlich-heiteren Stimmung mit munteren und auch wehmütigen Melodien Ausdruck.  Die Literaturwerkstatt gibt es seit 1992, sie hat mittlerweile gut 20 Mitglieder. Das Literatur-Buffet soll ab Januar regelmäßig stattfinden. Folgender Artikel erschien am 27.10.2004 und wurde uns von der Aller-Zeitung zur Verfügung gestellt. Text und Foto: Nancy Happ. Heiteres vom Bauernhof und Spaziergänge durchs Herz - Lyrischer Abend der Literaturwerkstatt im Meinerser Antiquitätencafé  Meinersen (ha). „Das Verlangen nach Kultur und Poesie scheint übermächtig zu sein", deutete Hans-Jürgen Gundlach das große Publikumsinteresse bei der jüngsten Lesung im Meinerser Antiquitätencafé. Simone Wegmeyer und Balthasar brachten ihre Texte vor „vollem Haus" zu Gehör. Reichlich Stoff zum Schmunzeln boten die Geschichten vom Bio- bauernhof, die Wegmeyer aus Sicht einer Zehnjährigen erzählte. „Kinder die in die Güllegrube fallen, müssen schwimmen können", lautete eine der Erklärungen, die sich die Erzählfigur zurechtlegt, um das kindlich-naive Weltbild gerade zu rücken. Schablonendenken wird auf die Schippe genommen, wenn es heißt: „Frau Rettich ist eine Grüne, weil sie neun Kinder hat und kein Fleisch isst." Wegmeyers Buch „Wir sind die Kinder vom Biobauern" erwies sich als Publikumsliebling und gibt Stoff für so manche vergnügliche Vorlesestunde.  Balthasar rezitierte aus seinem Lyrikband „Spaziergänge durchs Herz". Die Liebe beschreibt der Autor als ein Gefühl, das größte Erfüllung sucht, sich zum Himmel emporschwingt, jedoch ebenso schnell zum Ausbrennen neigt und einen hart auf dem Boden aufschlagen lässt. In den kurzen Gedichten, die ganz ohne Reime auskommen, scheinen Fluch und Segen, Glück und Unglück menschlicher Beziehungen auf das Untrennbare vereint zu sein. Eine Sichtweise, die zum aufrichtigen Blick in den Spiegel nötigt und sich Klischees verweigert. Bildreich entfächerte Balthasar im zweiten Teil der Lesung kleine Geschichten aus dem Tier- und Pflanzenreich vor den Ohren des Publikums. Dahinter verbarg sich zumeist ein Verweis auf allzu Menschliches. Dem Zuhörer blieb die Wahl: Ist eine Feder ein notwendiges Ding zum Fliegen oder eine Gelegenheit, mit den Gedanken auf Reisen zu gehen.  Artur Müller begleitete die Veranstaltung mit gesungenen Balladen und Gitarrenspiel. Die Mitglieder der Literaturwerkstatt Gifhorn lesen regelmäßig aus ihren eigenen und auch fremden Texten im Meinerser Antiquitätencafé und im Speicherhofcafé in Gifhorn.
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Folgender Artikel erschien am 2.4.2004 und wurde uns von der Aller-Zeitung zur Verfügung gestellt. Text: Balthasar. Gifhorner Autoren: Aktion für Lesesommer Steinhorst - Spenden sollen Kürzungen durch Kreistag ersetzen  Steinhorst. Nachdem der Kreistag im Rahmen der Sparmaßnahmen dem Lesesommer Steinhorst für 2004 den Großteil der Mittel gestrichen hat, haben sich die Autoren der Gifhorner Literaturwerkstatt spontan bereit erklärt, etwas zu tun, um den Lesesommer, der ausschließlich aus Kreismitteln und Spenden finanziert wird, zu unterstützen.  „Der Lesesommer ist ein kultureller Höhepunkt in unserer Region. Er ist überregional bekannt, Gäste kommen aus halb Deutschland. Eine solche Veranstaltung nicht mehr zu fördern, kommt für unsere viel zitierte Tourismusregion einem kulturellen Offenbarungseid gleich und ist kurzsichtig", so der Wesendorfer Autor Balthasar, der die Hilfsaktion der Gifhorner Autoren organisiert.  Am Dienstag, 6. April, lesen ab 20 Uhr mehrere Autoren der Literaturwerkstatt im Schulmuseum Steinhorst, der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, anschließend werden die Autoren aber sammeln, um den Betrag dann dem Fond für den Lesesommer zur Verfügung zu stellen.  Neben Joachim Rinke (Steinhorst), der voraussichtlich aus seinem lyrischen Tagebuch vortragen wird, liest Jürgen Horn (Gifhorn), der im Herbst sein zweites Buch veröffentlicht, Erzählungen. Cornelia Keller (Gifhorn) bringt Lyrik, ebenso Kriemhild Lippert (Wolfsburg). Hans-Jürgen Gundlach (Meinersen), bekannt von vielen Lesungen im Kreisgebiet, wird wie Ingrid Nieswand (Neudorf-Platendorf) Lyrik vortragen. Balthasar (Wesendorf) ergänzt mit Lyrik und Prosa das Team. Folgender Artikel erschien am 10.4.2004 und wurde uns von der Aller-Zeitung zur Verfügung gestellt. Text: Balthasar. Gesellschaft darf aus Sparzwang nicht kulturell verarmen Steinhorst (ba). Zu einer Lesung hatten am Dienstag die Autoren der Literaturwerkstatt Gifhorn ins Schulmuseum Steinhorst eingeladen. Hintergrund: Dem Lesesommer waren Fördermittel in Höhe von 2000 Euro gestrichen worden, die Autoren sammelten am Ende der Veranstaltung, um einen Teil dieser Streichung abzufangen. „Spontan haben sich die Autoren bereit erklärt, uns mit dieser Aktion zu unterstützen", freute sich Lesesommer- Organisator Wolfgang Böser über das Engagement der einheimischen Künstler. Lesen für den Lesesommer: Joachim Rinke (v.l.), Cornelia Keller, Ingrid Nieswand, Hans- Jürgen Gundlach, Krimhild Lippert, Jürgen Horn und Balthasar. Zwar war die Lesung nicht so gut besucht wie die sonst regelmäßig im Kreisgebiet stattfindenen Veranstaltungen der Gruppe, doch Böser und die Autoren führten das auf die Osterferienzeit zurück. Die Gifhorner Autoren begründeten ihren Einsatz damit, dass sie eine weitere kulturelle Verarmung der Gesellschaft nur aus Spargründen nicht akzeptieren wollen. „Gifhorn lebt vom Tourismus, der Lesesommer bringt Touristen. Eine Kürzung der Mittel ist kurzsichtig", erklärt Balthasar einen weiteren Beweggrund.  Nach dem Steinhorster Joachim Rinke, der unter anderem Ostern in seiner Lyrik thematisierte, gelang es der Gifhornerin Cornelia Keller, mit einer kurzen humorvollen Geschichte über einen Regenschirm, Schwäne und einen Schokoriegel das Publikum zu erfreuen. Jürgen Horn, ebenfalls aus Gifhorn, stimmte die Zuhörer mit einer Erzählung aus seinem ersten Buch eher nachdenklich. Ingrid Nieswand (Neudorf-Platendorf) und Krimhild Lippert (Wolfsburg) spannten einen bunten Bogen lyrischer Impressionen, dem sich der Meinerser Hans-Jürgen Gundlach mit kraftvoll vorgetragenen Texten zu Liebe, Krieg und Natur anschloss. Der Wesendorfer Autor Balthasar entführte die Gäste mit kurzen Gedichten in die Welt der Liebe und der Satire. Den Abschluss bildete Wolfgang Renner (Waithlingen), der mit auswendig vorgetragenen Stücken den Vortragsreigen beendete.  Am Ende der Veranstaltung klimperte es viel versprechend im aufgestellten Sparschwein, das allerdings erst nach der zweiten Veranstaltung am Dienstag, 4. Mai, um 20 Uhr ebenfalls im Schulmuseum Steinhorst geschlachtet werden soll. Dann werden erneut Autoren aus der Region lesen.
Ein Strauß bunter Liebeslyrik: Die Autoren im Antiquitätencafé.
Aktion: Die Literaturwerkstatt las für den Lesesommer.
Heiteres vom Bauernhof: Simone Wegmeyer (l.) las.
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